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So setzt du dein Logo in einen QR-Code (und er bleibt scanbar)

· 4 Min. Lesezeit

Ein Logo kann in der Mitte eines QR-Codes sitzen, und der Code bleibt trotzdem scanbar. Wie groß es sein darf, welche Teile du freilassen solltest und wie du den Code vor dem Druck testest.

Kurze Antwort: Ja, dein Logo kann in der Mitte eines QR-Codes sitzen, und Handys lesen den Code trotzdem. Halte das Logo klein, lass die Eckquadrate und den Rand frei, sorg für starken Kontrast und teste ein gedrucktes Exemplar vor dem großen Druck.

Warum ein Logo in der Mitte Platz hat

Jeder QR-Code enthält Reservedaten, die sogenannte Fehlerkorrektur. Ist ein Teil des Musters verdeckt, füllt das Handy die Lücke damit auf. Es gibt vier Stufen, die etwa 7, 15, 25 und 30 Prozent der Daten wiederherstellen können. Ein Code mit Logo sollte immer die höchste Stufe nutzen.

Die Fehlerkorrektur schützt deinen Code außerdem vor Flecken, Spiegelungen und Abnutzung, also verbrauch sie nicht ganz für das Logo. Eine sichere Faustregel: Setz das Logo in die Mitte und mach es nicht breiter als etwa ein Viertel des Codes, den Rand mitgerechnet. Dann verdeckt es ungefähr ein Zehntel des Musters, und das kann die höchste Stufe mit etwas Reserve wiederherstellen.

Am besten funktioniert ein schlichtes Zeichen: dein Icon, dein Monogramm oder deine Initialen statt eines langen Schriftzugs. In dieser Größe verschwimmen dünne Buchstaben.

Lass die Ecken und den Rand frei

An den drei großen Quadraten in den Ecken erkennt ein Handy deinen Code und bestimmt seine Größe und seinen Winkel. Sie enthalten keine deiner Daten, deshalb deckt die Fehlerkorrektur sie nicht ab. Berührt ein Logo, ein Aufkleber oder ein Falz eines davon, erkennt das Handy unter Umständen gar keinen Code. Viele Codes haben außerdem ein kleineres Quadrat nahe der vierten Ecke, das hilft, wenn der Druck schräg oder gewölbt ist. Lass auch das unberührt. Gerundete oder farbige Ecken sind kein Problem, solange sie vollständig bleiben.

Außerdem braucht der Code einen freien Rand: einen leeren Streifen auf allen Seiten, ohne Text, Kanten oder Bilder. Der Standard verlangt einen Rand von mindestens vier Modulen. Ein Modul ist ein einzelnes kleines Quadrat des Musters. Ein Logo-Code von CreateQR.ai hat diesen Rand schon, also schneide ihn nicht ab.

Farben und Kontrast

Handys lesen einen QR-Code, indem sie dunkle von hellen Quadraten unterscheiden. Je größer der Unterschied, desto zuverlässiger lässt sich der Code scannen.

  • Dunkler Code, heller Hintergrund. Schwarz, Marineblau oder Dunkelbraun auf Weiß oder Creme ist am sichersten.
  • Gib dem Logo einen ruhigen Untergrund. Setz es auf eine einfarbige Fläche in der Hintergrundfarbe, damit seine Kanten nicht ins Muster übergehen.
  • Verzichte auf blasse Druckfarben. Gelbe, hellgraue und pastellfarbene Codes sind schwer zu lesen, genauso wie Farbverläufe, die in einen blassen Ton auslaufen.
  • Vorsicht bei hell auf dunkel. Ein weißer Code auf schwarzem Hintergrund wirkt markant, aber nicht jedes Handy kann ihn lesen.

Richtig drucken, dann testen

  • SVG für Druckereien und große Formate. SVG ist eine Vektordatei, deshalb bleibt das Muster in jeder Größe gestochen scharf.
  • PNG für den Alltag. Ein PNG von CreateQR.ai ist 2048 Pixel breit. In Druckqualität (300 dpi) reicht das für etwa 17 cm, mehr als genug für Speisekarten und Flyer.

Ein Code, der sich auf dem Bildschirm scannen lässt, kann auf Papier trotzdem versagen. Mach vor dem Druck der ganzen Auflage einen Testdruck in Originalgröße auf dem echten Material. Dann:

  1. Scanne ihn mit mindestens zwei verschiedenen Handys, jeweils mit der eingebauten Kamera.
  2. Stell dich dorthin, wo deine Kunden stehen werden, und teste bei dem Licht, das später auf den Code fällt.
  3. Probier ihn auf der echten Oberfläche aus: einer gewölbten Flasche, einer glänzenden Speisekarte, einem Schaufenster.
  4. Prüf, ob der Code jedes Mal die richtige Seite öffnet.

Für die Größe gilt die Regel aus unserem Ratgeber zum Ändern eines Codes nach dem Druck: mindestens 2 cm breit und bei Plakaten etwa ein Zehntel des Scanabstands.

So hilft dir CreateQR.ai

Öffne im Studio den Bereich Kunst, Logo & Rahmen, klick auf Logo hinzufügen und wähl deine Datei. Unter Farbe stellst du deine Markenfarben ein. Um den Rest kümmert sich das Studio:

  • Höchste Fehlerkorrektur. Sie schaltet sich ein, sobald du ein Logo hinzufügst.
  • Richtige Größe, ruhiger Untergrund. Es macht in der Mitte ein Quadrat frei, etwa ein Viertel so breit wie der Code samt Rand, und setzt dein Logo auf eine einfarbige Fläche in deiner Papierfarbe.
  • Ecken bleiben ganz. Die Eckquadrate sind in jedem Stil vollständig und zerfallen nie in Punkte.
  • Kontrastprüfung. Es warnt dich, wenn die Druckfarbe oder die Eckenfarbe dem Papier zu ähnlich ist.
  • Scan-Test vor dem Download. Ein QR-Leser in deinem Browser liest jeden fertigen Code aus, und Speichern & herunterladen lässt sich erst anklicken, wenn der Code den Test besteht. Dein Testdruck mit zwei Handys prüft den Rest.

Dein Logo wird von der Mitte aus quadratisch zugeschnitten, lade also eine quadratische Version hoch. Jeder Code ist dynamisch, deshalb ist der Link darin kurz und das Muster bleibt luftig, mit größeren Quadraten rund um dein Logo.

Kurz gesagt

Ein kleines Logo in der Mitte, freie Ecken, ein freier Rand, dunkel auf hell und ein Testdruck mit zwei Handys. Füg dein Logo im Studio hinzu und sieh zu, wie dein Code den Scan-Test besteht, bevor du druckst.

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